Externes Notebook-Festplattengehäuse mit LAN, WLAN, USB3

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    • Externes Notebook-Festplattengehäuse mit LAN, WLAN, USB3

      Durch einige Überlegungen in ganz anderer Sache bin ich mal wieder über die Gattung der Festplattengehäuse mit LAN gestolpert und war sehr erfreut wie "günstig" die inzwischen geworden sind und das es da sogar welche in Form eines kleinen Mini-NAS gibt, mit WLAN und eingebautem Akku, der zur Not auch als Ladestation für das Tablet oder Smartphone verwendet werden kann (Powerbank Funktion). Befüllen kann man die Platte im Ghäuse stationär via USB 3.0 und dann per WLAN z.B. mit dem Mediaplayer oder auch Tablet-PC oder Smartphone verbinden. Zum Video gucken ohne sonderliche Anforderungen fänd ich das sehr praktisch, selbst wenn das Gehäuse per Netzteil mit Strom versorgt würde, spart man doch das Kabel zum Abspielgerät ... und kann sogar eine Verbindung zu mehreren Geräten gleichzeitig haben ohne ständig das Kabel Umstecken zu müssen.

      Gehäuse ohne Festplatte kostet um die 50 Euronen, hier Beispiel1 Xystec oder Beispiel2 Fantec. Gerät mit 500 GB Festplatte gibt es von Medion momentan sehr günstig bei Voelkner Elektronik, im Augenblick entfällt sogar die Versandpauschale, so kostet das Gehäuse wirklich nur knapp 78 Euro: Medion LIFE 90217. So günstig kommt man sonst nicht an eine 500er Notebookplatte :D .

      Die Gehäuse unterscheiden sich meiner Ansicht nach nur im äußern Design, bei Medion wird noch explizit ein Netzteil beim Zubehör erwähnt. Die technischen Eigenschaften: WLAN bgn, LAN 100 Mbit/s, USB 3.0 sind bei allen Gehäusen gleich ... so wie auch die Anordnung der Anschlüsse und Knöpfe verdächtig identisch ist ... es könnte sich also um eine identische Elektronische Komponente in unterschiedlichen Gehäusen handeln ... :)
    • So - das Dings hatte ich mir natürlich auch bestellt und seit ein paar Tagen isses da. Hier eine Zusammenfassung meiner Eindrücke und im Anschluß eine Frage in die Runde, an alle Netzwerkspezialisten unter Euch.

      Das gesamte Gehäuse ist mit einer Art Gummierung überzogen und damit recht Rutschsicher, auch Fingerabrdücke haben es schwer, dafür ist die Oberfläche meiner Ansicht nach aber um so Kratzempfindlicher, wird mit der Zeit also hässlich werden. Das macht aber nix, denn das Ding ist nicht dafür vorgesehen geöffnet zu werden, etwa um die Festplatte Auszutauschen, z.B. wenn die mal defekt ist! Oder weil man einfach eine größere braucht oder eine SSD die keine Geräusche macht.
      Spätestens wenn dieser Fall eintritt, das man das Gehäuse mit mehr oder weniger viel Gewalt öffnen will (muss), ist es mit der Schönheit eh vorbei ...

      Bei mir befindet sich eine HGST Travelstar Z5K500, SATA 6Gb/s (0J38065/HTS545050A7E680) im Gehäuse. Die Plate drecht mit 5400 U/Min und hat 4k-Sektoren, jedoch eine 512 Bytes Emulation. Die Platte hat 8MB Cache und soll im Leerlauf ein halbes Watt benötigen und dabei mit 19 dB(A) säuseln, im Betrieb dann 1,6 Watt bei 21 dB(A). Man hört die Platte aber schon recht deutlich, was aber nur im USB 3.0 Betrieb stört, da man sie im WLAN-Modus weiter weg legen kann :D
      Das Web-Interface ist ganz nett gestaltet und verfügt sogar über einen Einrichtungs-Assistenten. Die nötigen Informationen wie man was zu Konfigurieren hat, sind sehr ordentlich in einer gedruckten Anleitung dargestellt.
      Sehr schön ist das feature, die Festplatte gleichzeitig zur WLAN-Verbindung mit dem "Endgerät" (Tablet ...) zusätzlich per LAN mit dem Router zu verbinden, dann kann das Endgerät über die WLAN-Verbindung zur Platte gleichzeitig auch ins Internet ... und ggf. das übrige Heimnetz. Die Platte fungiert dann also Accesspoint.
      Leider scheint es keine Möglichkeit zu geben WLAN-Geräte nach MAC-Adresse zu filtern, so das man sich mit dem korrekten Schlüssel immer Anmelden kann...

      Schlussendlich sollte man vom PC über LAN auch direkt auf die Platte zugreifen können, da diese einen Samba-Server Dienst implementiert hat, den man An- oder Ausschalten kann, mehr steht dazu auch nicht in der Anleitung, was zu meiner Frage führt. Denn genau das war eigentlich mein Anwendungszielt ... die Platte per LAN erreichbar zu haben, ohne das sie für mich außer Reichweite am USB-Port der Fritzbox im Keller steckt...
      Egal wie ich mein Heimnetzwerk nun konfiguriert habe, die Platte taucht bei den Netzwerkgeräten im Explorer nicht auf, dort ist nur die Fritzbox zu sehen ...
      Vor einem Jahr hatte ich noch ein altes NAS, welches sich auch nur per Samba verbinden ließ. Das funktionierte seiner Zeit tadellos... da war allerdings ein Programm dabei, mit welchen man die Authentifizierung durchführen konnte, bzw. konnte man dies auch per Web-Browser durch Aufrufen der IP-Adresse tun ... und das NAS war auch vorab schon bei den Netzwerkgeräten zu sehen! Die Medion-Festplatte sehe ich nicht und kann sie auch nicht erreichen. Der Internetzugriff vom Tablet über das Festplatten-WLAN geht aber wiederum tadellos.

      Ich habe zwei PCs und die Medion-Festplatte an einem Switch, der wiederum an der Fritzbox angeschlossen ist. Der Switch kann ja nicht das Problem sein - oder?

      was ich bisher geprüft bzw. deändert habe (Windows 7):
      - LAN-Verbindung von "öffentliches Netzwerk" auf "Heimnetzwerk geändert"
      erweiterte Freigabeoptionen:
      - Netzwerkerkennung aktiviert
      - Datei- und Druckerfreigabe aktiviert
      - Freigabe des öffentlichen Ordners eingeschaltet
      - Medienstreaming-Optionen (sind deaktiviert)
      - 128 Bit Verschlüsselung
      - Kennwortgeschützte Freigaben eingeschaltet (auch mit Ausgeschaltet versucht)

      Des weiteren mit XP-Antispy
      - eigenen Computer im Netzwerk anzeigen JA
      - automatische Netzwerksuche aktiviert
      - Anonyme Netzwerkzugriffe erlaubt
      - Automatische Links in der Netzwerkumgebung erlaubt

      So nun bin ich Ratlos was man noch braucht oder machen muss um auf die Platte zugreifen zu können... Erinnere mich aber dunkel, das ich damals was in den Untiefen der Computerverwaltung ändern musste, damit Samba mit Kennwort unter Win7 funzt. Da werde ich nochmal gaaanz tief buddeln und kramen um herauszufinden was das war ...
      Ob das dann auch bei der Medion-Platte hilft ist natürlich fraglich. Aber vielleicht fällt Euch was erhellendes dazu ein? Kann doch nicht sein, das die Geräte verkaufen mit Funktionen die nur Netzwerk-Spezialisten nutzen können ... der Medion-"Service" war übrigens so kackfrech und hat mich lediglich mit seiner kostenpflichtigen Rufnummer Angeklingelt und einen Tag später - nachdem die gemerkt haben, das ich NICHT zurück rufe - haben die eine Mail geschickt, nach dem Motto, das die Unterstützung zur Heimnetzwerk-Konfiguration nicht zum Produktumfang gehöre ... Na - so gesehen brauchen die auch nicht erklären wie das mit dem WLAN etc. pp. funktioniert. Frechheit!
    • Moin @Frischling ,

      welches BS fährst Du da.

      Sorry wenn ich es eventuell überlesen habe, aber Du schreibst immer so viel, kannst Du denn die Samba Unterstützung im Webinterface aktivieren und wenn ja, welche zusätzlichen Funktionen stehen dir dort zur Verfügung.

      Wenn das Teil am Switch dran ist, dann sollte es auch gefunden werden, theoretisch.

      Sind die Freigaben gesetzt ??

      Ich bin nun auch kein Spezi, aber der ein oder andere hier, wird sicherlich noch etwas dazu sagen können.

      Gruss Lony
      Mediaplayer: EWEAT R9_Plus, ZIDOO X9s, Nvidia Shield, Himedia Q10-Pro
      TV :Sony KD-75XD9405, SONY KDL 52LX905
      SAT-Receiver: Vu+ Uno 4K SE mit VTi 13.0.10
      AVR Denon X4200W
      SOUNDSYSTEM :Teufel System 6 THX 5.2.2
      NAS: (Synology) DS112+ -1 x 2TB WD Green, DS414J - 4 x 4TB WD RED, DS415+ - 4 x 3TB WD RED
      , DS216Play - 2 x 2TB WD RED
    • Lony schrieb:

      kannst Du denn die Samba Unterstützung im Webinterface aktivieren und wenn ja, welche zusätzlichen Funktionen stehen dir dort zur Verfügung.


      Ich will von verschiedenen Win7 PCs über LAN auf die Platte zugreifen, nicht unbedingt gleichzeitig, abwechselnd würde auch genügen.
      Im Web-Interface der Medion-Platte lässt sich unter "Dienste" der einzige dort vorhandene "Samba-Dienst" deaktivieren, per Standard ist er immer AKTIVIERT. Weitere Optionen, Funktionen die mit dem Dienst in Zusammenhang stehen, existieren NICHT.
      Auch was das für eine Samba-Version ist, und wie das im Netzwerk Einzubinden ist, steht NIRGENDS, weder in der BDA, noch im Web-Interface! Und ist - wie berichtet - auch nicht vom Medion-UNservice zu erfahren ...

      So bleibt völlig offen für welches Windows (XP, Vista, 7, 8) dieser Dienst optimiert wurde ... weiteres dazu im nachfolgenden Beitrag:
    • So - zur Problematik Zugriff auf NAS im LAN mit Windows hatte ich damals wie heute zwei sehr wichtige Beiträge im Netz gefunden. Den ersteren musste ich seiner Zeit für mein "Prolinux NAS"-System anwenden um Zugriff zu erhalten. Und zwar auch damals schon unter Win7. Es ist auch sehr entscheidend was für ein NAS mit welchem Linux, welcher Samba-Version man hat, meins war von 2010 und damit ziemlich uralt für heutige Maßstäbe ... bzw. in Bezug auf Win7.

      mit Windows Vista
      Wer Windows Vista installiert hat und auf ein NAS im LAN zugreifen möchten, steht oft vor folgendem Problem:
      Standardmässig funktioniert die Anmeldung mit Benutzername und Passwort nicht.
      Bei Zugriff via UNC \\NAS\Freigabe erfolgt die Abfrage von Benutzername und Passwort. Jedoch scheint dies nicht zu funktionieren, es wird kein Dateizugriff gewährt. Dies liegt daran, dass standardmässig die Sicherheitseinstellungen unter Vista strenger konfiguriert sind. Die Einstellung erfolgt in der Lokalen Sicherheitsrichtlinie. Damit der Zugriff wie unter Windows XP erfolgreich verläuft, muss folgendes geändert werden:

      1. Klick auf Start
      2. Klick auf Systemsteuerung
      3. Klick auf System und Verwaltung
      4. Klick auf Verwaltung
      5. Doppelklick auf Lokale Sicherheitsrichtlinie
      6. In der linken Spalte auf das Dreieck neben lokale Richtlinie klicken
      7. In der linken Spalte auf Sicherheitsoptionen klicken
      8. In der rechten Spalte auf "Netzwerksicherheit: LAN Manager Authentisierungsebene" klicken
      9. Klick auf das Drop-down-Menü und "Sende LM & NTLM - benutze NTLMv2 Sitzungssicherheit wenn ausgehandelt"
      10. OK klicken
      11. PC neu starten

      mit Windows 7 (Beitrag von Weasle1969 von 21:12 Uhr)
      Windows 7 verwendet die NTLM V2 Authentifizierung. ein grossteil der NAS Systeme basieren jedoch auf Linux. Die hier verwendete Authentifizeirung des integrierten SaMBa-Servers (unter Windows SMB) verwenden jedoch die NTLM V1 Authentifizierung. Du müsstet an deinem Windows 7 Client folgende Änderungen vornehmen damit es funktioniert:

      1. Kennwortgeschützte Freigaben deaktivieren:
      Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet -> Netzwerk und Freigabecenter -> Erweiterte Freigabeeinstellungen. - Im aktuellen Profil die Einstellung "Kennwortgeschütztes Freigeben" auf "Kennwortgeschütztes Freigeben ausschalten" stellen. Und mit "Änderung speichern" bestätigen.

      2. Lokale Sicherheitsrichtlinie anpassen: (am Anfang die selbe Prozedur wie oben zu Vista: Stichpunkt 1 bis 7)
      - Im Suchfeld des Startmenüs "SECPOL.MSC" eingeben und mit Enter bestätigen.
      - Im Verzeichnisbaum der Lokale Sicherheitsrichtlinie Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinie -> Sicherheitsoptionen
      auswählen.
      - Im Hauptfenster mit dem Doppelklick der Eintrag "Netzwerkzugriff: Anonymen Zugriff auf Named Pipes und Freigaben einschränken" öffnen und "Deaktiviert" auswählen. Die Auswahl mit OK bestätigen.
      - Im Hauptfenster mit dem Doppelklick der Eintrag "Netzwerkzugriff: Die Verwendung von "Jeder" Berechtigungen für anonyme Benutzer ermöglichen" öffnen und "Aktiviert" auswählen. Die Auswahl mit OK bestätigen.

      3. Abschließend den PC neu starten.