externe (Notebook)-Festplattengehäuse

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • externe (Notebook)-Festplattengehäuse

      Ein paar neue Erfahrungen / Erkenntnisse beim Stöbern nach Festplattengehäusen...

      Wenn man zu einem Gehäuse mit USB 3.x greift sollte man sich überlegen ob darin später vlt. doch mal eine SSD betrieben werden soll? In diesem Falle wäre nicht nur darauf zu achten, das der interne SATA-Anschluss SATA 3 konform (6 Gbit/s) ist, sondern auch darauf, das der USB-SATA-Bridge-Chip entsprechend leistungsfähig ist.

      Es gibt z.B. USB 3.0 -Chips (5 Gbit/s) von Norelsys mit den Bezeichnungen NS1068 und NS1068X, dabei steht der Erstere ohne dem "X" für die Variante die eben so für SATA 2 Festplatten ausreichend ist. Und der Letztere NX1068X hat die Power um auch mit SSD ordentlich auf Speed zu kommen, wenn diese damit auch nicht unbedingt Ausgereizt werden können. Es wird von Datenraten um die 240 MB/s berichtet... womit das neue UASP-Verfahren nicht so recht zum Tragen zu kommen scheint. Im Gegensatz zu Gehäusen die mit den USB 3.0-Chips von Asmedia des Typs 1053E bzw. dem Neueren 1153E und 1456 Bridge-Controllern Ausgestattet sind, die das Potential von UASP zu nutzen vermögen.

      USB 3.1 (10Gbit/s) Gehäuse sind auch schon zu erschwinglichen Preisen verfügbar und enthalten im Idealfall dann die Asmedia-Chips 1351 ohne, oder 1352R mit Raid-Funktionen bei Gehäusen mit zwei HDD-Schächten.

      Bei all den "Fertiggehäusen" inklusive Festplatte fällt nicht nur auf, das dort sehr selten angegeben wird welche Chips verbaut wurden und man dies dann allenfalls aus den Geschwindigkeitsangaben anderer Käufer in deren Rezensionen Ableiten kann. Sondern ist auch auffällig das die dort verbauten Festplatten überwiegend Abgespeckte Modelle zu sein scheinen. Nach dem Motto, bei den langsamen USB-Controllern fällt das dann eh nicht auf... Und die meisten Gehäuse kann man ja auch kaum ohne Zerstörung oder zumindest Spuren zu hinterlassen öffnen ... Wenn das dann doch gelingt kann es zudem passieren das man eine Festplatte in den Händen hält, die gar keinen SATA-Anschluss hat, weil die USB-Bridge-Elektronik auf der Platine der Festplatte selbst integriert ist. Dies scheint sich gerade bei den günstigeren Gehäusen zu verbreiten. Also Augen vor dem Kauf !

      Für wen das Gedöns um Performance eine Nachrangige Rolle spielt, weil eher ein Gehäuse (ohne HDD) mit guten Transporteigenschaften gesucht wird, der sollte sich mal dieses sehr günstige Modell von Orico anschauen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Frischling ()

    • Ein edles Gehäuse mit schnellem Chip. Und die Festplatte (wie witzig - hatte ich bereits auf meinem Merkzettel) ist auch eine sehr gute Wahl g_thumbs
      Aber sag' mal, wie hast Du die Platte in das CSL-Gehäuse bekommen :?: Die Seagate Momentus ST2000LM003 ist laut techn. Angaben 9,5 mm hoch, aber das schicke flache Gehäuse fasst laut Angaben bei Amazon: "HDD-Bauhöhe: max. 8mm" nur bis 8mm hohe Festplatte g_confused
    • Da steht nun leider wieder nicht dabei welcher Chip verbaut wurde, was bei der Verwendung mit mech. Festplatten allerdings meistens unerheblich ist. In den Rezensionen zum deleyCon -Gehäuse wurde Angemerkt, das auch dieses Gehäuse die Festplatte selbsttätig Abschaltet, das Zeitintervall blieb unerwähnt. Schade das diese "Green-Mode" Abschalterei durch die Elektronik externer Gehäuse sich verbreitet wie eine Seuche! Und kaum ein Hersteller gibt ein Tool dazu um diesen Mechanismus an die eigenen Gegebenheiten Anpassen (Zeitintervall ändern) oder ganz Deaktivieren zu können.

      Anm. Ein solches Tool bekommt man auf der Seite von Western Digital zu einigen derer ext. Gehäuse ... interessanter Weise wirkt sich dieses jedoch auf die Einstellungen (Registrierdatenbank) von Windows aus und deaktiviert dort den Spindown der Platten-Rotation. Dies hatte leider keinen Einfluß auf die Elektronik von meinen Intenso-Gehäusen, die das Abschalten der Platte offenbar intern realisieren. Der Intenso-Support gab mir zur Antwort, das man kein Tool zur Beeinflussung oder Deaktivierung dieses Mechanismus anbieten könne ... Das ist nun etwa ein halbes Jahr her, ich glaube aber nicht das sich da inzwischen was geändert hat. Die meisten Käufer scheren sich eh nicht um solche Dinge, meckern dann aber wenn die Platte vorzeitig ihren Geist aufgibt ... da die Abschaltung meist schon nach ca. 10 Sekunden !!! erfolgt. Ein paar Minuten wäre ja vlt. noch Sinnvoll, aber wenige Sekunden? Das erinnert an die selbe "Green"-Technologie, die WD schon in die Elektronik selbst einiger ihrer Festplatten integriert hat ... auch dafür gibt es ein Tool (wdidle) auf den WD-Support-Seiten. Dieses funktioniert aber leider nicht bei allen betroffenen WD-Festplatten! Bei einigen ist dieses "Feature" so tief in das Power-Management eingegraben, das man es einfach nicht deaktivieren kann, oder nur temporär bis zum nächsten Rechner-Neustart ...

      @Novel-Tech GmbH
      Mich würde interessieren, welche Datenrate die Momentus-Platte direkt am SATA-Port des PC bringt? Wird vermutlich nicht so starkt von den 97 Mb/s im Gehäuse abweichen ... oder?
    • Nun war ich gezwungen eine Kleinigkeit bei Voelkner zu bestellen und brauchte etwas um den Preis über den Mindestbestellwert zu bringen. Habe mich ein wenig umgesehen und siehe da, die boten diese Platte samt USB-Gehäuse zu einem akzeptablen Preis an. Der Controller in dem Gehäuse (Modell: Seagate Expansion) ist nicht so richtig schnell (knapp 80 MB/s) macht aber nix, ich hatte schon das eSATAp-Gehäuse von Delock mit Asmedia-Chips, damit rauschen die Bits schneller durch die USB 3.0 Leitung (bis 120 MB/s). Es wundert mich aber sehr, das die Festplatte im "Quickport"-Schacht direkt im PC-Gehäuse, unmittelbar am Mainboard angeschlossen, kaum 40 MB/s schafft! Im gleichen Schacht schaffen andere Platten das dreifache ... kann eigentlich also kein Treiber-Problem sein oder an BIOS-Einstellungen (alles AHCI) liegen. Hat jemand eine Idee woran das noch liegen könnte? Ist doch wohl nicht möglich, das SATA2 langsamer ist als USB3 ???
    • Frischling schrieb:

      Ist doch wohl nicht möglich, das SATA2 langsamer ist als USB3 ???
      Die Spezifikation der beiden Anschüsse kenne ich zwar nicht aber auch die meisten NAS Geräte für Privatanwender haben nur einen SATA2 Port und trotzdem liegen die Datenraten zwischen ca. 70 - 100 MB/s.
      Von daher sollte schon mehr gehen. Der Schreibcache für die Platte ist aktiviert? Ich hatte schon den Fall das dieser standardmäßig deaktiviert war und von Hand aktiviert werden musste um einen vernünftigen Durchsatz zu erreichen.

      Gruss
      Two Bier or not two Bier, thats the Quetschen. gr_ihhhh




      Mediaplayer: Eweat EW902 (FW: 20151128) Eweat R9 (FW: V1.04_20170116)
      TV: Panasonic TX-L47WT50E (FW: 1.630)
      AVR: Harman Kardon AVR151S (FW: 01.10)
      NAS Systeme: Synology DS215j 2x WD Desktop Green 40 EZRX 4TB
      Lenovo Iomega IX2-DL WD Desktop Green 60 EZRX 6TB ; WD Desktop Green 30 EZRX 3TB
    • Renalto schrieb:

      Die Spezifikation der beiden Anschüsse kenne ich zwar nicht aber auch die meisten NAS Geräte für Privatanwender haben nur einen SATA2 Port und trotzdem liegen die Datenraten zwischen ca. 70 - 100 MB/s.

      Von daher sollte schon mehr gehen. Der Schreibcache für die Platte ist aktiviert? Ich hatte schon den Fall das dieser standardmäßig deaktiviert war und von Hand aktiviert werden musste um einen vernünftigen Durchsatz zu erreichen.
      Also ich verweise einfach mal auf einen Test von Tec Channel, wo man USB 3 gegenüber USB 2 und (e)SATA(2) gestellt hat.Dort ist auf Seite 4 eine Grafik deren Meßwerte ich aus meiner Erfahrung absolut bestätigen kann. Deshalb habe ich schon lange zwei Icy-Box Gehäuse mit SATA und USB2 im Einsatz, in einem habe ich eine SSD auf der sich eine Sammlung "portabler" Software befindet, die an verschiedenen PC's zum Einsatz kommt. Das ist meine Antwort auf "die Cloud" die wie mit unserer Wackel-DSL-Leitung auch kaum nutzen könnten.
      Das andere Gehäuse benutze ich ab und zu um die 2,5" Platte aus einem SAT-Receiver an einen PC ohne Wechselschacht anschließen zu können. Das passt auch mit den Werten aus der Grafik. Aber warum ist die neue 2TB-Platte dann nur halb so schnell bzw. langsam? Der Schreibcache ist aktiviert, ohne dem wird's auch so quälend langsam, das muss einem dann ja auffallen.

      Was mich irritiert ist ja eben, das die Platte am selben Port so langsam ist, an dem andere Platten keine Probleme machen! Habe gerade mal besagte Platte (WD2500BEVT) aus dem SAT-Receiver da reingesteckt und eine 2 GB Datei kopiert ... schwupst mit 80 MB/s ... umbenannte und zurück kopiert ... schwupst auch mit knapp 80 MB/s. Und warum klappt das nun mit der 2TB Platte nicht im selben Tempo? Ich hätte eigentlich erwartet, das die neue, viel größere Platte sogar noch ein wenig schneller sein würde ... ist sie ja auch, aber nur per USB 3.x! Und dat will mir nich in'n Kopp jeh'n.
    • Hat diese Platte eventuell 4K Cluster? Dadurch soll es auch an manchen Controllern zu Problemen kommen können.
      Ich denke wenn dieses Problem öfter auftritt und sich genügend Leute damit an Seagate wenden kommt vielleicht bald eine FW die dieses Problem behebt.

      Gruss
      Two Bier or not two Bier, thats the Quetschen. gr_ihhhh




      Mediaplayer: Eweat EW902 (FW: 20151128) Eweat R9 (FW: V1.04_20170116)
      TV: Panasonic TX-L47WT50E (FW: 1.630)
      AVR: Harman Kardon AVR151S (FW: 01.10)
      NAS Systeme: Synology DS215j 2x WD Desktop Green 40 EZRX 4TB
      Lenovo Iomega IX2-DL WD Desktop Green 60 EZRX 6TB ; WD Desktop Green 30 EZRX 3TB
    • 4k Cluster haben seit geraumer Zeit doch fast alle Platten, auch die meisten die sonst an diesem Port betrieben werden. Glaube nicht das da das Problem liegt. Na weiß der Geier was da wieder los ist. Habe eher in Richtung von diesem NCQ versus UAS gedacht. Aber warum sollte NCQ ausgerechnet bei einer Seagate-Platte dann nicht funktionieren ??? Fragen über Fragen ...